Verena
Rossmaier
Schon immer hat mich Farbe berührt. Bei der Arbeit
erlebe ich, wie die Farbe meine inneren Räume öffnet und Gefühle freilegt.
Dabei erscheinen Dinge im neuen Licht. Ich arbeite mit Acryl auf Leinwand oder Papier, und Aquarell.
Figürliches und abstraktes Wirken faszinieren mich gleichermaßen. Meine abstrakten Werke entstehen im
Schaffensprozess, meist ohne Vorlage oder Idee, und sind intuitiv und emotional.
Der menschlichen Körper und Landschaften mit Motiven, eingebettet in Luft oder Wasser, fließen in meinen
gegenständlichen Arbeiten mit Aquarell oder Acryl mit ein.
Derzeit beschäftigt mich die Einzigartigkeit der Iris, die so individuell wie ein Fingerabdruck, beim
genauen Hinsehen, Ausdruck der Seele sein kann.
Die unterschiedlichen Strukturen und Farben bringe ich in abstrahierter Form auf die Leinwand.
Dieses neue Herzens-Projekt, bestehend aus einer Serie von 24 Irisbildern, ist noch mitten im
Entstehungsprozess.
Meine Kindheit verbrachte ich in Nigeria und Argentinien.
Das Licht und die Intensität der Farben, sowie Kultur und Menschen, hinterlassen starke Eindrücke in mir.
Ersten künstlerischen Einflüssen von José Rueda, argentinischer Künstler und Druckgrafiker,
folgen ein Studium ohne Abschluss, an der argentinischen staatlich anerkannten Kunstakademie „Escuela
Nacional de Bellas Artes Prilidiano Pueyrredón“,
die später Teil der Universidad Nacional de las Artes (Kunsthochschule) wird.
1989 der Umzug nach Bonn. Seit 1990 Kursbesuche unterschiedlicher Formate in Malerei, Aktzeichnen, Radierung
und weitere Drucktechniken,
Töpferei u.a. an der Uni Bonn und bei den Künstlern: Kasue Hashimoto, Karin Neuefeind, Professor Thomas
Egelkamp, Viviana Guasch,
Victoria Westmacott-Wrede, Ruth Tauchert, Cornelia Genschow, Simone Sonia Albers, Lukas Thein, Anne von
Hoyningen-Huene, Angelika Kehlenbach.
Seit 2025 Mitglied in der Ateliergemeinschaft „Die Kunststation“ in Bonn.